© 2015 by jazamusic

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"Jaza ist nicht nur ein Rappername, sondern steht für ein Gesamtprodukt"

- TacCreative -

"Rap wie 1996, bloss besser!"

Geprägt vom Sound der 90er will er dem HipHop zurückgeben, was in den Charts immer wieder verloren geht: Dreckiger, ehrlicher Rap ohne Wenn und Aber. Der Bieler nimmt kein Blatt vor den Mund und zeigt bei jeder Liveperformance, dass Boom Bap locker mit Trap mithalten kann. Stabiler Schweizer Underground Rap wie man ihn sich wünscht.

«Du wirsch erwachse und jede vo dine Heude verstirbt, denn dr Struggle wird nid weniger je euter du wirsch». Zwischen schockierend ehrlichen Texten, dröhnenden Bässen und schweisstreibenden Livekonzerten lässt es sich der Bieler nicht nehmen, die Hörerschaft nach harten Kopfnicker-Beats auch mal mit ruhigen Melodien zu überraschen. So releaste er 2015 den Track «Celine», in welchem er den Suizid einer nahestehenden Bezugsperson verarbeitet und seine emotionale Seite unter Beweis stellt. Den Song schliesst er mit den Worten «und nachdäm du vo üs gange bisch, hei si mi gfrogt, ob ig für dini Chatz cha sorge nach dim Tod, doch i bi zerbroche a dere Frog» ab und hinterlässt Gänsehaut pur.

Diese Veröffentlichung katapultierte Jaza auf den Radar verschiedener Radiostationen. Ein Jahr nach dem Release vom Track «Pantoffuheud» kürt ihn die Schweizer Musikplattform instrumentum.ch zum Song der Woche und nominiert ihn zum Song des Jahres. «Pantoffuheud» befindet sich bis heute in der Hall of Fame von instrumentum.ch.

 

Mit dem Song «I hate, I hate» wagt sich der Schweizer Support-Act von Afu-rah zum ersten Mal an eine Zusammenarbeit mit einer Sängerin. Auf einem jazzlastigen Hiphop-Beat erzählen sie die Geschichte einer zerrüttelten Beziehung, in der sich der Mann von seiner bipolaren Partnerin trennen möchte. Sie wirft ihm Geschirr an den Kopf und bricht ihm die Nase, sie schrottet sein Auto und droht, sich umzubringen. Doch er bringt es nicht übers Herz, sich von ihr zu trennen, weil er in ihr trotzdem einen Teil von sich sieht. Jaza vernichtet bereits am Anfang des Songs das Vorurteil, dass Männer immer nur an das Eine denken und rappt «Mir si immer nur am stritte - ig wott drüber diskutiere, du wosch immer nume figge».

Durch «I hate, I hate» wird Jaza von Radio4 als Newcomer des Tages vorgestellt und der Song schafft es ins Programm von SRF3.

 

2018 wagt sich der gelernte Sanitärinstallateur an ein neues Projekt: «BLIBE STABIU» heisst die am 25.03.2018 erscheinende EP und ist seiner Heimatstadt Biel gewidmet. Im Song «Mini Stadt» rappt er sehr konkrete Zeilen wie «i bi ä Benzojunkie gsi, doch die Zyte si verbii!». Es lässt sich nur erahnen, wie dunkel die vergangenen Jahre waren, doch damit impliziert er auch, dass nun eine neue Zeit angebrochen ist. Auch der Refrain vom Track «Früecher» unterstützt diese Aussage: «Es wird nie meh wie früecher – hänge nümme mit Snitches und Lügner!». Jaza schaut ganz klar nach vorne und bringt mit der «BLIBE STABIU»-EP der Oldschool-Rapgemeinde echten Rap zurück.